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Bereits der erste Spieltag der Volleyballkreisliga barg einige Überraschungen. Nicht nur, dass Spiele verlegt wurden, auch Ergebnisse, die in dieser Art die Volleyballer aufhorchen lassen. So konnte in Stadtroda das Team von Stadtroda Active den Favoriten TSV Königshofen I mit einem 2:1-Sieg vom Feld schicken und selbst den Kreismeister, FVV Mixed, ordentlich ärgern und ein knappes 1:2 ertrotzen. Dass jedoch Mixed gegen die, nicht in Bestbesetzung angetretenen Königshofener auch noch verliert, verleiht dem Auftaktspieltag eine ganz andere Bedeutung. Doch auch die neu formierte Mannschaft, TSV/SVW, sorgt für Aufsehen. Klare Siege gegen den TSV Stadtroda und Königshofen II verschafften dem jungen Team die vorläufige Tabellenführung.
Stadtroda Active – TSV Königshofen 2:1 (25:19, 14:25, 15:12)
Stark präsentierte sich der Gastgeber überzeugte besonders im Angriff. Königshofen bekam nur zeitweise seine Angriffe durch, agierte nicht aggressiv genug.
Stadtroda Active – FVV Mixed 1:2 (17:25, 25:22, 16:17)
So muss Volleyball sein: immer spannend und voller Überraschungen. Active begann nicht sicher genug, überlies dem amtierenden Meister die Initiative. Erst im zweiten Satz schlugen die Angriffe des Gastgebers im Klosterlausnitzer Feld ein. Mixed erschien zu selbstsicher, ließ in Block und Abwehr nach. Der hart umkämpfte Tie-Break gab das gesamte Spiel wieder: die nahezu gleich starken Gegner fighteten bis zur Erschöpfung. Mit glücklichem Ausgang für Mixed.
TSV Königshofen – FVV Mixed 2:0 (25:20, 25:20)
Nachdem Königshofen im ersten Spiel zwar gut agierte, doch nicht völlig überzeugte, steigerte sich das Team aus dem Heideland deutlich. Konsequent aufgebaute Spielzüge verwirrten Mixed derart, dass beide Sätze mit 25:20-Punkten für den TSV endeten. Obwohl auch Mixed große Spielanteile auf sein Konto verbuchte.
TSV Königshofen II - TSV 1890 Stadtroda 0:2 (26:27, 18:25)
Für das dezimierte Stadtrodaer Team - die Jugend wechselte zum TSV/SVW - hieß es: Gesicht bewahren. Gegen den Gastgeber fanden die Stadtrodaer zunächst nur schwer zum Spiel, steigerten sich erst im zweiten Satz und setzten die Königshofener Reserve letztlich ordentlich unter Druck.
TSV Königshofen II - TSV/SVW 0:2 (19:25, 21:25)
Mannschaftskapitän Alexander Simon trainierte sein Team in den vergangenen Wochen gnadenlos, will den Meistertitel holen. Folglich gingen seine Mitspieler hoch motiviert in das Match, überzeugten in Angriff und Abwehr gleichermaßen. Königshofen II wusste sich nicht energisch genug zu wehren.
TSV 1890 Stadtroda - TSV/SVW 0:2 (26:27, 21:25)
Da in diesem Spiel ehemalige Mannschaftskameraden aufeinander trafen, konnten sie die Gegner gut aufeinander einstellen, ließen im ersten Satz lange Zeit den Ausgang offen. Letztlich überzeugte das Joungster-Team durch höhere Angriffswucht und starken Block, während der TSV Stadtroda auf Routine baute und letztlich in den Rückstand geriet.
1.Spieltag
Das gestellte Ziel, um die Meisterschaft mit zu kämpfen, scheint für Neuling TSV/SVW durchaus realistisch. Harte Angriffe, starke Blockaktionen und ordentliche Abwehrarbeit zeigten die Jungs um Alexander Simon in Tröbnitz. Sowohl gegen Stadtroda Active, als auch gegen Rausdorf. So erkämpfte das Team weitere zwei Punkte und liegt mit Königshofen I und den FVV Mixed an der Tabellenspitze. Doch auch Rausdorf zählt, nach den gezeigten Leistungen, zum Favoritenkreis der Meisterschaft.

Stadtroda Active – TSV/SVW 1:2 (25:23, 23:25, 13:15)
So einen starken Kampf auf beiden Seiten des Netzes sah man lange nicht in Tröbnitz. Auf beiden Seiten zeigten sich enorm starke Angreifer und Blockspieler. Leichte Unsicherheiten in der Abwehr wurden am Netz wett gemacht. Letztlich hatte der TSV/SVW knapp die Nase vorn.
SV Rausdorf – TSV/SVW 2:1 (17:25, 25:16, 15:7)
Was nach einem klassischen Fehlstart aussah (Rausdorf gab den ersten Satz mit 17:25 ab), entwickelte sich im zweiten Satz zu einem Top-Spiel. Rausdorf stellte um, griff in der Folgezeit stärker an. Mit Kampf gelang es, diesen und später auch den dritten Satz zu gewinnen. Obwohl der Gegner keineswegs nachließ, zeigte sich die Routine der Rausdorfer verstärkt.

SV Rausdorf – Stadtroda Active 2:1 (23:25, 25:23, 15:13)
„So ein geniales Spiel gab es lange nicht in Tröbnitz zu sehen“ freut sich Lars Kranert über diesen Vergleich. Er musste verletzungsbedingt zusehen, was letztlich nicht störte. Nur ganz knapp gab Rausdorf den ersten Satz ab, lag im zweiten plötzlich mit 7:15 hinten. Eine Auszeit brachte die Verschnaufpause und eine Aufholjagd ohne gleichen. Auf beiden Seiten wurde gepowert, was das Zeug hielt. Diesen Satz erkämpfte sich der Gastgeber, baute sich damit auf und schmetterte sich auch gleich noch durch den dritten Satz. Jeder Spieler kämpfte für den anderen, Lücken waren auf dem Spielfeld nahezu gar nicht existent. Auch Active gab noch einmal alles hielt enorm stark dagegen, verhinderte die knappe Niederlage jedoch nicht.
SG Eisenberg – FVV Bad Klosterlausnitz 0:2 (12:25, 22:25)
Trotz personeller Verstärkung gelang es den Kreisstädtern nicht, einen Sieg zu erringen. Den Start verpasste Eisenberg völlig, kämpfte sich im zweiten Satz jedoch gut heran.
FVV Bad Klosterlausnitz – FVV Mixed 1:2 (24:26, 25:23, 11:15)
Das ewige vereinsinterne Duell zweier ungleicher Teams: während Mixed mit ehemaligen Landesklasse-Männern und teils noch höherklassigen Damen antritt, muss sich die erste mit dem vorhandenen Spielerpotential behaupten. Nicht ganz ohne Erfolg. In allen drei Sätzen war der Spielausgang lange Zeit offen. Erst gegen Satzende begann Mixed, das eigene Spiel zu forcieren und sicherte sich so den Spielsieg.
SG Eisenberg – FVV Mixed 0:2 (17:25, 13:25)
Dass Eisenberg in diesem Match keine Chance haben würde, war von vornherein klar. Dennoch kämpfte die SG verbissen, trotzte dem Favoriten mehrere Punkte ab.
TSV Königshofen I – SG SV Hermsdorf/VSG Am Stadion 2:0 (25:15, 25:21)
Der Gastgeber nutzte den Heimvorteil, um Hermsdorf von Beginn an in die Schranken zu weisen. Die (verhältnismäßig) kleine Königshofener Halle bereitete der SG aus Hermsdorf immer wieder Probleme, kein Hermsdorfer kam an sein Leistungsvermögen heran. Folglich kassierte Hermsdorf eine Niederlage.
SG SV Hermsdorf/VSG Am Stadion – TSV Königshofen II 2:0 (25:9, 25:14)
Hermsdorf wollte wenigstens einen Sieg einfahren, spielte entsprechend aggressiv. In Block und Angriff zeigte sich der Gast aus dem Holzland überlegen, so dass die TSV-Reserve keine Gefahr darstellte.
TSV Königshofen I – TSV Königshofen II 2:0 (25:23, 25:20)
Die Männer um Mark Preußer – Verantwortlicher der ersten Mannschaft – wollten sich natürlich gegen die eigene zweite Mannschaft. Doch genau danach sah es phasenweise aus. Zumindest im ersten Satz ging es die I. viel zu locker an – nachdem Motto „wir packen das schon“. Doch sie mussten sich mächtig ins Zeug legen, den Block verstärken und in der Feldabwehr ackern. 25:23 im ersten Satz – das ist ganz schön knapp! Etwas deutlicher spielte der Favorit im zweiten Durchgang. Klarere Spielzüge und ein besserer Spielaufbau überzeugte letztlich.
2.Spieltag
TSV Königshofen II - SV Rausdorf 0:2 (13:25, 17:25)
Der TSV Königshofen II kam, hauptsächlich durch eigene Fehler in Annahme und Spielaufbau nicht richtig ins Spiel, verlor so den ersten Satz deutlich. Im zweiten Satz fing sich der TSV II, hielt bis zur Satzmitte gut mit Rausdorf mit. Der SV Rausdorf stellte jedoch seine Überlegenheit später wieder deutlich zur Schau, griff härter an, blockte sicherer – trug so den Sieg davon.
FVV Mixed - TSV Königshofen II 2:0 (25:10, 25:13)
Auch in diesem Vergleich fand Königshofen II nicht in Spiel, überließ Mixed einen Punkt nach dem anderen. Der Gastgeber hingegen leistete sich extrem wenige Fehler, gewann so dieses Spiel sehr deutlich.
FVV Mixed - SV Rausdorf 2:0 (25:19, 26:24)
Im Schlagerspiel dieses Spieltages agierten beide Teams zunächst sehr konzentriert, wobei ab Satzmitte der FVV Mixed etwas weniger Fehler und einige gelungene Spielzüge mehr verbuchen konnte. Was letztlich den Satzgewinn bedeutete. Ähnlich stark begannen beide Teams auch den zweiten Satz. Allerdings war es hier der SV Rausdorf, der ab Satzmitte in Annahme, Spielaufbau und Angriff deutlichere Akzente setzte. Bis zum Vorsatzball führte Rausdorf mit fünf Punkten und mehr. Knackpunkt des Spieles war die erste Ballannahme, welche Mixed erst spät in den Griff bekam und daraufhin aufholen konnte. Einige male Pech für den SV Rausdorf in Block und Angriff und schon hieß es statt 17:23 plötzlich 25:24. Letztlich setzte sich der Gastgeber mit 26:24 durch. Somit bleibt es weiter sehr spannend an der Tabellenspitze.

TSV 1890 Stadtroda – Stadtroda Active 0:2 (20:25, 18:25)
Durch den Wechsel der Jugend vom TSV 1890 zum TSV/SVW mangelt es dem TSV Stadtroda an Wechselspielern wie auch zusätzlichen Leistungsträgern. Active hingegen verstärkte sich kräftig, so dass das Lokalderby zu einer verhältnismäßig klaren Sache für Active wurde. Der TSV brillierte zwar mit seiner Routine, doch Active zeigte starke Block- und Angriffsaktionen. Diese sorgten letztlich für den Sieg über den TSV.
Stadtroda Active – FVV Bad Klosterlausnitz 2:1 (25:14, 23:25, 16:14)
Die neu gewonnene Stärke nutzte Active, um auch gegen den FVV erfolgreich zu agieren. Dem klaren ersten Satzgewinn folgte ein knapper Satzverlust. Der Gast aus dem Holzland zeigte wahrlich starke Nerven, kämpfte mit großem Einsatz. So auch im dritten Satz. Lange Zeit konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Nur sehr knapp ging dieser Satz und damit das Spiel an Stadtroda Active.
TSV 1890 Stadtroda – FVV Bad Klosterlausnitz 2:1 (25:17, 15:25, 16:14)
Wenigstens einen Satzgewinn wollte der TSV verbuchen. Folglich gingen die Männer um Heiko Hirte noch etwas konzentrierter zu Werke, ließen sich vom FVV nicht aus dem Konzept bringen. So gelang es den Stadtrodaern, einen verhältnismäßig klaren ersten Satzgewinn zu verbuchen. Doch auch hier gab Klosterlausnitz nicht auf. Mit viel Einsatz blieben die Holzländer im Rennen, machten weniger Fehler als Stadtroda und sicherten sich den zweiten Satz. Hart umkämpft zeigte sich der dritte Satz, den letztlich der TSV knapp für sich entschied.

Die Spiele TSV/SVW – TSV Königshofen I, TSV Königshofen I – SG Eisenberg und TSV/SWW – SG Eisenberg wurden auf den 1.11.2010 verlegt.
3.Spieltag